Handelsrecht

Das Handelsrecht als Recht der Kaufleute hat erhebliche Relevanz bei der Vertragsgestaltung allgemein und bei der Gestaltung von Vertriebsstrukturen. Zahlreiche Besonderheiten gegenüber den allgemeineren Regelungen des BGB sind zu beachten.

Vertriebsrecht / Handelsvertreter

Setzt der Unternehmer Handelsvertreter ein, so sind die weitgehend zwingenden Regelungen der §§ 84 ff HGB zu beachten. Bei Vertragshändlern sind diese teilweise entsprechend heranzuziehen.

Wesentliche Streitpunkte sind hierbei regelmäßig am Ende der Vertragsbeziehung die Ansprüche des Handelsvertreters auf Ausgleich für die während seiner Tätigkeit gewonnenen Neukunde, § 89 b HGB und der Anspruch auf Buchauszug nach § 87 c HGB.

Wir beraten in diesem Bereich Unternehmer und Handelsvertreter sowie Vertragshändler bei der Gestaltung ihrer Verträge (auch unter Berücksichtigung kartell- und wettbewerbsrechtlicher Vorgaben), um so Streitpunkte schon im Vorfeld zu minimieren. Dabei sind bei der Vertragsgestaltung auch die Möglichkeiten nachvertraglicher Wettbewerbsverbote sorgfältig zuprüfen, um diese gemessen an den Anforderungen der Rspr wirksam zu gestalten.

Lässt sich der Streit nicht vermeiden, unterstützen wir Sie bei dei der Durchsetzung und Abwehr von Ansprüchen aus diesen Verträgen im gerichtlichen und auch außergerichtlichen Bereich.

Handelsgeschäfte

Handelsgeschäfte nach § 343 HGB bieten eine Reihe von Besonderheiten, die es zu beachten gilt.

  • Fälligkeitszinsen ohne Verzug
  • Verlust der kaufrechtlichen Gewährleistungsrechte durch verspätete oder unterlassene Untersuchung oder Rüge mangelhafter Ware, § 377 HGB
  • Erleichterung bei Bürschaft oder Schuldanerkenntnis

Wir beraten Sie im Vorfeld und im Streitfall auch im gerichtlichen Verfahren.